Flora & Fauna


Pflanzen


Aufgrund seiner geographischen Lage und seiner unterschiedlichen Klimazonen besitzt Nepal eine artenreiche Flora und Fauna. Das tropische Terai im Süden des Landes ist geprägt durch Salbäume, aus dessen Holz die wunderschönen Türen und Fenster geschnitzt sind, die im gesamten Kathmandu-Tal zu sehen sind.


Auch der Banya-Baum mit seinen hängenden Wurzeln und der Pipal-Baum (Bodhibaum, ficus religiosa), unter dem Buddha seine Erleuchtung gefunden haben soll, haben hier ihr Zuhause. Dazu kommen Elefantengras, Bambus, Orchideen-Bäume, Dillenien, Mimosen, Katechu-Akazien, Wollbaum und diverse Kräuterarten. Außer verschiedenen Bananenarten gibt es an Früchten noch Mangos, Orangen, Grapefruit und Zitronen.


Im zentralen Bergland bestimmen Rhododendren und Magnolien das Landschaftsbild. Sie blühen von dunkelrot über zartrot, pink bis hin zu weiß. Auch Orchideen gibt es immer wieder zu bewundern. Weiters finden sich hier Eichen- und Kastanienbäume sowie aus Australien importierte Eukalyptusbäume. Außerdem blühen im Kathmandutal auch viele der bei uns bekannten Blumen: Begonien, Dahlien, Gardenien, Geranien, Jasmin, Hibiskus u.v.m. Bis an die Baumgrenze von 4000 bis 5000 Meter finden sich noch Rhododendron-Bäume, Birken- und Nadelwälder. Es gibt viele alpine Pflanzen – sogar Edelweiß soll in der Langtang-Region vorkommen.


Tiere


Im Himalaya-Gebirge fühlen sich Braunbären, Wildkatzen wie z.B. Füchse, verschiedene Reh- und Hirscharten oder Affenarten heimisch. Eine Begegnung mit einem Yak ist in Höhen über 3000 Metern unausweichlich. Die haarigen Nutztiere werden zum Lastentransport und zur Feldarbeit eingesetzt. In den südlichen Nationalparks, wie z.B. dem Chitwan-Nationalpark, leben Tiger, Nashörner, Elefanten, verschiedene Affenarten und Krokodile neben einer großen Vogel- und Schmetterlingspopulation.

„Wandern ist die vollkommenste Art der Fortbewegung, wenn man das wahre Leben entdecken will. Es ist der Weg in die Freiheit.“

Elizabeth von Arnim