Andere Interessen

So sehr Nepal auch von Trekking- und Kulturtouren geprägt ist, so hat das Land doch auch andere Dinge zu bieten, die Reisende begeistern können:


Vögel und Wildlife


Der Shivapuri-Nationalpark, die Gegend um Pokhara und die Chitwan-Region bieten ein perfektes „Dreieck“ für Vogel- und Tiersafaris in Nepal. Im Hintergrund die mächtigen Bergmassive des Himalaya. Außerdem gibt es ein paar Stunden Fahrt östlich von Chitwan die weitreichenden Feuchtgebiete des Koshi Tappu, einer Fluss- und Seenlandschaft, in der viele Zug- und auch ansässige Vogelarten leben. Darüber hinaus leben in diesem Gebiet die vom Aussterben bedrohten Riesenbüffel und die seltenen Gangesdelphine. Westlich von Chitwan liegt Lumbini, der Geburtsort von Buddha. Hier finden sich die größten flugfähigen Vogelarten und der vom Aussterben bedrohte Saruskranich. Er gilt mit 150 cm Höhe als größter Kranich der Welt.


Fotografie


Wenn es auf Reisen geht, ist die Kamera immer im Gepäck. Besonders bei einer Reise nach Nepal. Schließlich wollen die schönsten Ecken und das Erlebte im Bild festgehalten werden. Wieder zu Hause kann man so in Erinnerungen schwelgen und den Daheimgebliebenen lange Zähne machen. Tempel, Stupas, der Himalaya und natürlich die Nepalesen selbst sind tolle Motive, die man wirkungsvoll in Szene setzen kann. Fangen Sie Ihre Momente in Nepal ein. Menschen, Gesichter, Emotionen. Auch architektonisch hat Nepal mit seinen Weltkulturerbestätten Kathmandu oder Bhaktapur viel zu bieten. Nepal ist einfach ein unglaublich attraktives Land für Fotografen – egal ob professionell oder als Hobby. Aber machen Sie sich am besten selbst ein Bild!


Abenteuer pur: Rafting, Kajakfahren, Mountainbiking


Wer gerne raftet, kommt in Nepal – einem der wasserreichsten Länder der Welt – voll auf seine Kosten. Zur Auswahl gibt es gleich ein Dutzend potentieller Rafting-Flüsse, und zwar den westlich von Kathmandu gelegenen Trisuli (hier finden rund 50 Prozent der Raftingtouren statt), den oberen Kali Gandaki, Seti, Bhote Koshi, Maryangdi, Sun Koshi, den oberen Sun Koshi, Karnali, Tamur, Bheri, den unteren Kali Gandaki und den Arun. Je nach Erwartung – Aufregung, Landschaftseindrücke, Kultur, Entspannung –, Zeit und Geld ist sicherlich für jeden das Richtige dabei. Darüber hinaus hat sich Nepal in den letzten Jahren zu einem der weltweit führenden Ziele für Freizeit-Kajakfahren entwickelt. In jüngster Zeit wurden zahlreiche Kajakschulen gegründet. Auch weitere abenteuerliche Sportarten sind im Kommen, z.B. Hydrospeeding, bei dem man nur auf einer Art Brett die Flüsse hinabschwimmt.


Wer sich lieber trockenen Fußes sportlich betätigt, kann sich im Mountainbiking versuchen. Dank Rad-Verleihen, Routeninfos und organisierten Touren ist die Sportart in Nepal heute eine echte Alternative zum Trekking geworden. Die Touren variieren von extrem steil bis angenehm-gemütlich – denn längst nicht überall ist es bergig. So sind die Hänge des Kathmandutals beispielsweise leicht zu befahren und das südliche Terai ist quasi eben.


Spirituelle Suche


Nicht von ungefähr ist Kathmandu seit langem ein bedeutsames Zentrum für Menschen mit spirituellen Interessen. Von buddhistischer Meditation über Yoga, Tibetischer Medizin, Qigong, Ayurveda oder Astrologie – Nepal bietet Kurse, Vorlesungsreihen und „Gurus“ für die verschiedensten Bereiche und ist das „Shangri-La“ für Sinnsuchende. Der perfekte Ort, um die eigene Weltsicht zu hinterfragen und sich für andere Denkweisen zu öffnen. Vor allem in den letzten 20 Jahren ist das Angebot stets gewachsen. Viele Programme sind auf Kurzzeitteilnehmer zugeschnitten.


Freiwilligenarbeit & Sprachkurse


Reisende von heute legen weniger Wert auf Luxus, denn auf sinnstiftende Inhalte. „Voluntourism“, ein Kunstwort aus „Volunteering“, also Freiwilligenarbeit“, und „Tourism“ wird zum wachsenden Nischenmarkt.  Eine neue Form des Reisens. Wer während seines Aufenthalts in Nepal Freiwilligenarbeit leistet, ein Praktikum absolviert oder an Sprachkursen teilnimmt, erweitert seinen Horizont und vertieft sein Verständnis für die völlig andere Lebensweise und Kultur der Menschen in diesem Land.  Es ermöglicht einem, das Land nicht als Tourist, sondern als Bewohner auf Zeit zu entdecken. Bhagwan Karki, unser beliebter Weltweitwandern-Guide für Nepal, und die Salzburger Reisejournalistin Tina Eder, haben mit Karmalaya eine Agentur gegründet, die genau darauf spezialisiert ist. Die Philosophie des Unternehmens steckt bereits im Firmennamen: das Karma und der Himalaya. Es geht um „gute“ Arbeit auf dem Dach der Welt.

Karmalaya

„Wäre in Nepal nichts erhalten, außer dem Königsplatz von Bhaktapur, es wäre immer noch eine Reise um den halben Erdball wert, um ihn zu sehen.“

Edward Alexander Powell