Trekking

 

Das Wandern im Himalaya ist für viele ein lang gehegter Traum. In Nepal gibt es unzählige Trekkingrouten, die Auswahl fällt da oft schwer.

 

Mithilfe eines einfachen Systems mit 5 Schwierigkeitsgraden wollen wir Ihnen die Auswahl erleichtern.

 

Schwierigkeitsgrad 1: Leicht.

Die Wanderungen sind einfach. Es gibt keine Tage, an denen mehr als 3–4 Stunden gewandert wird. Die Höhenunterschiede sind gering.

 

 

Schwierigkeitsgrad 2: Einfach.

Die Wege sind leicht begehbar. Die Höhenunterschiede sind noch immer gering, Sie gehen aber schon bis zu 5 Stunden pro Tag.

 

 

Schwierigkeitsgrad 3: Mittel.

Sie wandern generell sehr gerne, sind aber nicht sehr trainiert. Gerne wandern Sie auch auf bis zu 700 m bergauf und -ab und haben keine Probleme mit schmalen Pfaden. Die Tage dürfen schon auch mal 6–7 Stunden lang sein.

 

 

Schwierigkeitsgrad 4: Anspruchsvoll.

Sie schätzen lange Wanderungen und sind schon trainiert. Gerne dürfen es auch mehr als 7 Stunden reine Gehzeit pro Tag sein. Die Höhenunterschiede können auch mal 1000 m betragen. Steile und unwegsame Wege schrecken Sie nicht ab.

 

 

Schwierigkeitsgrad 5: Herausfordernd.

Die Tage sind zum Teil länger als acht Stunden, die Wege können sehr riskant sein. Das Gehen am Seil und mit Steigeisen kann durchaus erforderlich sein. Nur für sehr gut trainierte Menschen, die viel Bergerfahrung haben.

 

 

 

Einige beliebte Trekkingtouren sind hier angeführt. Weitere finden Sie auf der Weltweitwandern – Homepage.

 

 

Everesttrek & Gokyo Ri

 

Dauer: 23 Tage / 16 Wandertage

Höchster Punkt: Kalapatthar 5545m

Durchschn. Gehzeit/Tag an den Wandertagen: 6-7 Stunden

Schwierigkeitsgrad: 4

Beste Zeit: Oktober – Dezember

 

Wer kennt es nicht, das Volk, das am Fuße der größten Berge des Himalaya seine Heimat hat? Die Sherpa sind ein stolzes, tibetisches Volk, ohne die sich die geschichtsträchtigen Spuren der HimalayabergsteigerInnen im Schnee verloren hätten. Es sind diese Spuren, denen wir durch Sherpa-Gebiet folgen werden.

Zuerst ein unvergesslicher Flug mit traumhaften Ausblicken aufs Himalayamassiv, dann die Landung in Lukla und schon stecken Sie Ihre Füße in die Wanderschuhe. Nach nur zwei kurzen Wandertagen sind Sie in Namche Bazar, dem Herzen des Sherpalandes auf 3.400m Seehöhe. Sie folgen Dudh Koshi-Fluss, der Sie zu den schönsten tibetischen Klöstern und pittoresken Sherpasiedlungen mit herrlichen Bergpanoramen weist.

Sie besteigen den Gokyo Ri (Ri=Berg / 5.357m) und überqueren den Cho La (5.368m) (La=Pass), stehen dann Aug in Aug mit den mächtigsten Riesen des Himalaya: Everest, Cho Oyu, Lhotse und Makalu. Blicke, die sich tief in Ihr Innerstes einschneiden.

Die 360-Grad-Rundblicke vom Kala Pattar auf den Mount Everest sowie Hunderte andere Gipfel der Umgebung bis hin nach Tibet gehören sicherlich zu den wunderbarsten und schönsten Eindrücken des gesamten Himalaya!

Im Everest Basecamp – am Fuß des Mount Everest werden Sie von den riesenhaften Dimensionen des Bergmassivs wahrhaft überwältigt sein. Der Sagarmatha, wie der Everest in Nepal genannt wird, und viele Dutzende andere Gipfel lassen Sie nicht los, sind Ihre ständigen Begleiter…

Davor und danach die belebte, manchmal wilde, teils romantische, hektische und quirlige Metropole Nepals, Kathmandu, und die zauberhaft, altertümliche Altstadt von Bhaktapur.

 

Ein detailliertes Reiseprogramm für diese Trekkingtour finden Sie auf der Homepage von Weltweitwandern unter folgendem Link.

 

 

Panorama, Kultur & Safari

 

Dauer: 18 Tage

Trekking: 7 Tage

Höchster Punkt: Poonhill 3100m

Durchschn. Gehzeit/Tag: 4-5 Stunden

Schwierigkeitsgrad: 2

Beste Zeit: Oktober – Dezember, Februar – März

 

Auf dieser Rundreise lernen Sie die Vielseitigkeit der Kulturen und Landschaften Nepals kennen. Nach einer ausführlichen Besichtigung der schönsten Städte und Tempelanlagen des Kathmandutales und Blicken auf die Achttausender der Everestregion von Nagarkot führt Sie eine eindrucksvolle Fahrt durch Nepal nach Pokhara.

Sieben Tage lang wandern Sie durch subtropische Landschaft, vorbei an Rhododendron- und Bambuswäldern, terrassenförmigen Reisfeldern und Wasserfällen. Besonders die atemberaubende Aussicht vom Poon Hill auf die zwei Achttausender Annapurna und Dhaulagiri und die tiefste Schlucht der Welt, das Kali-Gandakhi- Tal, sind unvergessliche Erlebnisse. In den Gurung-Dörfern Landrung und Ghandrung lernen Sie die indo-tibetische

Kultur kennen. Im Anschluss geht es in den Royal Chitwan Nationalpark, wo Sie die Möglichkeit haben, Wildtiere auf einer Elefantensafari und Bootsfahrt zu beobachten. Mit etwas Glück kommen Ihnen dabei indische Panzernashörner,

Krokodile, Affen und gar ein Royal Bengal Tiger unter.

 

Ein detailliertes Reiseprogramm für diese Trekkingtour finden Sie auf der Homepage von Weltweitwandern unter folgendem Link.

 

 

Zelttrekking durch das Königreich Mustang

 

Dauer: 21 Tage

Trekking: 13 Tage

Höchster Punkt: Tangye La (Pass) 4150m

Durchschn. Gehzeit/Tag:

Schwierigkeitsgrad: 3-4

Beste Zeit: Mai – Oktober

 

Von Kathmandu aus führt Sie ein 30-minütiger Flug entlang des Himalayahauptkammes nach Pokhara. Bei schönem Wetter sind Sie den 8000er-Gipfeln des Manaslu, Annapurna & Dhaulagiri und unzähligen 7000er ganz nahe!

Ein weiterer Flug führt dann durch das tiefste Tal der Erde. Zwischen Dhaulagiri und Annapurna führt Sie die Kali Gandhaki Schlucht bis Jomsom.

Hier geht nun Ihr Abenteuer zu Fuß weiter. In Marpha auf 2650m akklimatisieren Sie sich für den weiterweg und gelangen schließlich bei Kagbeni an die „Pforten“ des oberen Mustang.

Das nach wie vor teilautonome alte Königereich darf erst seit 1992 von ausländischen BesucherInnen betreten werden. Durch seine isolierte Lage und die hohen Gebühren für das Permit wird es aber nur von etwas über 1000 Reisenden pro Jahr besucht.

Neben den faszinierenden Landschaften gehören vor allem die Besuche der alten Klöster und der Königresidenz in Lo Manthang – der Hauptstadt von Mustang – zu den vielen Höhepunkten dieser Reise.

Klöster, die Alderhorsten gleich an Felswände gebaut wurden und die unglaubliche Stille der weiten Ebenen ziehen die BesucherInnen hier in ihren Bann…

 

Ein detailliertes Reiseprogramm für diese Trekkingtour finden Sie auf der Homepage von Weltweitwandern unter folgendem Link.

 

 

Lodgetrekking rund um den Manaslu

 

Dauer: 21 Tage

Wandertage: 12 Tage

Durchschn. Gehzeit/Tag: 6Stunden

Schwierigkeitsgrad: 3-4

Beste Zeit: Oktober – Mai

 

Hinauf und hinunter, hinunter und hinauf. Von der Hochebene in das sandige Flussbett, zurück zu Felswänden und über eine der vielen Hängebrücken: So sehen unsere Trekkingtage entlang dem Burhi Gandaki aus. Morgens hängen Nebelschwaden über den Farnen und Bananenstauden, von den Hängen sprudeln kleine Wasserfälle. Immer wieder begegnen wir Mulikarawanen, dann heißt es ausweichen. Auf der Straße in Machha Khola spielen Kinder, in dem Dorf mit Teehaus beziehen wir unsere Lodge.

Die Tour um den Manaslu bietet spektakuläre Bergblicke, ist aber viel einsamer als die Annapurna-Runde. Durch Bauerndörfer und Terrassenfelder wandern wir mitten hinein in die Bergwelt Nepals. Während der Tour übernachten wir in einfachen Lodges.

Ein detailliertes Reiseprogramm für diese Trekkingtour finden Sie auf der Homepage von Weltweitwandern unter folgendem Link.

 

 

Durch Westnepal zum Kailash

 

Dauer: 23 Tage

Wandertage: 9 Tage

Höchster Punkt: Dolma La 5630 m

Durchschn. Gehzeit/Tag: 6 – 7

Schwierigkeitsgrad: 3 – 4

Beste Zeit: September

 

Die Kora beginnt. Unsere Wanderung um den Kailash, den heiligsten Berg der Erde. Wir gehen zusammen mit frommen PilgerInnen in ihren farbenfrohen Gewändern. Manche gehen die Kora nicht einmal, sondern hundertacht Mal – jede Umrundung bedeutet für buddhistische TibeterInnen unendlich große karmische Verdienste. Andere umwandern den Berg in Form unzähliger Niederwerfungen. Beim „Friedhof“ Shiwa Tsal lassen die TibeterInnen Teile ihrer Kleidungsstücke oder Blutstropfen zurück, als Symbol dafür, dass sie das alte Leben hinter sich lassen.

Tiefe Spiritualität, höchste Gebirgsmassive und unendliche Weiten erwarten uns bei dieser Trekking- und Pilgerreise zum Kailash oder Gang Rinpoche („Kostbares Juwel aus Schnee“). Auf uralten Wegen wandern wir durch Westnepal in Richtung eines der mystischsten Länder unserer Erde, am zehnten Tag ist es so weit: Offiziere in Uniform fragen nach unseren Pässen – endlich Tibet!

Am Ufer des Manasarowar-Sees fühlt man sich wie auf einem anderen Planeten: kristallklare Luft, gewaltige Bergpanoramen, dazu tausende Gebetsfahnen, an denen geräuschvoll der Wind zerrt. Wer Sünden abzuwaschen hat, kann ein Bad im heiligen Wasser nehmen (brrr….).

 

Ein detailliertes Reiseprogramm für diese Trekkingtour finden Sie auf der Homepage von Weltweitwandern unter folgendem Link.

 

 

Die große und die kleine Anapurna Runde

 

Dauer: 12 bis 21 Tage (Durchschnitt: 17 Tage)

Höchste Schlafhöhe: ca. 4450 m

Höchster Punkt: Thorong La (5416 m)

Durchschn. Gehzeit/Tag: 5–6 Stunden

Schwierigkeitsgrad: 3–4

Beste Zeit: Oktober–November, März–April

 

Wer vom Himalaya träumt, kommt hier auf seine Kosten: Die Umrundung des Annapurnamassivs ist die wohl klassisch-schönste Trekkingroute im mächtigen Territorium des Himalaya. Kaum sonst eine Wanderung bietet solch’ eine Vielfalt an Landschaften, Klimazonen, Flora und Fauna. Stets aufs Neue werden Sie auf dieser Wandertour überrascht, in den Bann gezogen und verzückt. Überragend auch die Einblicke in das Leben der Menschen, die entlang Ihrer Pfade ein oft hartes, aber idyllisches Dasein führen.

Ihre Reise beginnt in der wunderschönen Stadt Bhaktapur. Ein buntes Wirrwarr verschiedenster Menschen, Religionen, alte, traditionelle Bauten, Bruchbuden und Neumodernes, Pagoden, Tempel, Schreine, Basare … Ihre Augen werden laufend Neues entdecken.

Dann aber geht es in Wanderschuhen durch subtropische Vegetation mit Bambuswäldern, kunstvoll angelegten Terrassenfeldern und kleinen Bilderbuchdörfern. Dahinter die gewaltigen Schneeberge des Annapurna-Massivs. Ein Anblick, der fast unwirklich erscheint. Vorbei an rauschenden Wasserfällen wagen Sie sich in die spektakulären Schluchten des Marsyandi-Flusses vor, steigen dann durch fruchtbare Wälder höher und höher. Die Flora nun karger und trockener, breitet sich schließlich vor Ihnen das weite Tal von Manang und Pisang aus. Eine neue, an das Dach der Welt erinnernde Landschaft, Lehmbauten und freundliche Menschen, die die Vorbeiwandernden in einem tibetischen Dialekt willkommen heißen. Die Szenerie berauscht nicht nur einen Heinrich Harrer oder Reinhold Messner, auch Sie werden in diesen Bann gezogen, der schon etliche BergabenteuerInnen vor Ihnen verzaubert hat.

Und dann ist es so weit: Bester Dinge, weil bereits gut akklimatisiert, stehen Sie hoch oben, unter wild-wehenden Gebetsfahnen, am 14. Reisetag, am 5.415m hohen Thorong-La (La=Pass). Herrliche Aus-, Um- und Weitblicke. Der Himalaya-Hauptkamm, im Norden das ehemalige Königreich Mustang. Sie steigen ab, dringen in eine mondähnliche Landschaft vor, gelangen in den populären Pilgerort Muktinath und schließlich in das gewaltige Kali Gandakhi-Tal, das, eingebettet zwischen Dhaulagiri und Annapurna, das tiefste Tal der Welt ist.

Die Schritte fallen nun schon leicht, das Gehen ist mehr als geübt. Sie passieren buddhistische Klöster mit der Aura tiefer Gläubigkeit, pittoreske Dörfer und erleben eine zunehmend satt-grünere Vegetation. Ein weiterer Aufstieg führt dann noch zum Aussichtsberg Poon Hill, bevor diese unvergessliche Trekkingtour zu Ende geht.

 

 

„Ich bin wirklich nicht sportlich und habe die oft recht langen Tagesmärsche – entgegen anfänglichen Befürchtungen – nicht als schlimm empfunden. Die Landschaft ist so schön und abwechslungsreich, dass man die Anstrengung kaum merkt. Meist sind es auch nur kurze Etappen, die wirklich steil sind – und wenn man das geschafft hat, geht es wieder gemütlich weiter. Einzig der Passtag, bei dem von Throng Phedi (4450 m) über den Thorong-La-Pass (5416 m) bis nach Muktinath (3800 m) marschiert wird, zehrt wirklich an den Kräften. Wer zu Hause gern wandert und eine gewisse Kondition hat, schafft die Tour mit links.“ (Tina Eder, Reisejournalistin)

 

 

Ein detailliertes Reiseprogramm für diese Trekkingtour finden Sie auf der Homepage von Weltweitwandern unter folgendem Link.

 

 

Panoramawandern: Poon Hill

Dauer: 4–7 Tage

Höchste Schlafhöhe: ca. 2750 m

Höchster Punkt: Deurali-Pass (3100 m)

Durchschn. Gehzeit/Tag: 4–5 Stunden

Schwierigkeitsgrad: 2

Beste Zeit: Oktober–April

 

Bei dieser schönen Panoramawanderung durchquert man subtropische Landschaft. Es geht vorbei an Rhododendron- und Bambuswäldern, terrassenförmigen Reisfeldern und Wasserfällen. Besonders die atemberaubende Aussicht vom Poon Hill auf die zwei Achttausender Annapurna und Dhaulagiri und die tiefste Schlucht der Welt, das Kali-Gandakhi-Tal, sind unvergessliche Erlebnisse dieser Tour. In den Gurung-Dörfern Landrung und Ghandrung bekommt man einen Einblick in die indo-tibetische Kultur.

 

Die Wege sind breit und gepflegt, wenn auch stellenweise etwas steil. Da die Tour jedoch nicht ins eigentliche Gebirge führt, dürfte es mit der Höhenkrankheit hier keine Probleme geben.

 

 

 

Trekkingtour: Helambu

Dauer: 3–8 Tage

Höchste Schlafhöhe: ?

Höchster Punkt: Shivapuri Hill (2729 m)

Durchschn. Gehzeit/Tag: 4–5 Stunden

Schwierigkeitsgrad: 2

Beste Zeit: Oktober–April

 

Beschreibung:

Neben den beiden Klassikern Everest-Basecamp-Trek und Annapurna-Runde zählen Wandertouren im Helambu-Gebiet seit Jahren zu den beliebtesten Trekkingtouren im nepalesischen Himalaya. Dieser malerisch von schneebedeckten Sechs- und Siebentausendern überragte Teil des Himalaya-Hauptkammes bietet – direkt vor den Toren von Kathmandu gelegen – Trekkingvergnügen ohne lange Anfahrt, aber mit vollem Erlebniswert! Die ideale Einsteiger-Trekkingtour mit niedrigen Höhen und landschaftlicher Vielfalt.Sie bietet sich vor allem für kurze Treks an.

 

 

Bei gutem Wetter hat man tolle Aussichten auf hohe Schneegipfel. Auf dem Weg passiert man typische, tibetisch geprägte Dörfer. In diesem Gebiet sind außerdem nur wenige Touristen unterwegs, was die Route besonders reizvoll macht. Die Tour startet nach einer einstündigen Fahrt von Kathmandu in Sundarija. Ab hier geht’s zu Fuß weiter. Shivapuri Hill (2729 m) ist der höchste Punkt dieser Trekkingtour – von hier aus hat man den perfekten Blick auf Manaslu, die Annapurna-, Ganesh-Himal- und Langtang-Bergkette. Über 60 Gipfel gibt es zu sehen!

„Hundert göttliche Zeitalter reichen nicht aus, um alle Wunder des Himalaya zu beschreiben.“

Lobpreisung in den Puranas, hinduistische Legenden